Meister Reineke – Das Fuchs T-Shirt

Meine Kinder mögen Füchse. Obwohl der Fuchs in Märchen und Fabeln oft eine negative Rolle einnimmt, ist er doch auch ein Symbol für Schlauheit.

Fuchs T-Shirts

Als ich diesen Fuchsstoff gesehen habe, konnte ich also nicht widerstehen. Und um – ganz im Sinne des Fuchses – schlau zu sein und einen Streit unter Geschwistern zu vermeiden, habe ich natürlich gleich zwei T-Shirts genäht!

Fuchsstoff

Der Stoff ist quasi eine „Einladung zur Applikation“. Ich habe den Fuchskopf des Musters einfach abgezeichnet, fotografiert und vergrößert wieder ausgedruckt.

 

Die einzelnen Schichten (einmal den gesamten Kopf aus grauem Jersey, die Backen aus weißem Jersey und die Augen, Schnauze und Ohren aus schwarzer Baumwolle) sind mit Vliesofix aufgebügelt und abschließend randnah vernäht. Fertig ist der schlaue Fuchs!

Stoff: Fuchs Koralle gekauft bei GrinseStern
Schnittmuster: Autum Rockers von Mamahoch2 und Quatschkopf von MamaMotz

Cardigan für Mama

Erinnert ihr euch noch an meinen „Cardigan für mich„? Der hat meiner Mutter so gut gefallen, dass sie auch einen wollte – et voila!

Cardigan Foto

Das Foto ist leider nicht so toll geworden (und ich hab den Cardigan nicht mehr, um bessere zu machen), aber beim Nähen des Cardigan hab ich deutlich gemerkt, dass ich dazugelernt habe!

Ich habe wieder Double-Face Stoff verwendet und den Cardigan diesmal so genäht, dass er auf beiden Seiten getragen werden kann. Dazu habe ich die Naht auf einer Seite hinter Versäumungstreifen verteckt, was auch ein schönes Gestaltungselement darstellt.

Bei den Ärmeln habe ich diesmal Einfass-Streifen verwendet.

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Was soll ich sagen: Meiner Mama hat der Cardigan gefallen! (Mir übrigens auch! 😉)

 

Schnittmuster: Mary von Pattydoo
Stoff: Martin, Jersey Doubleface, jeans/blau-meliert, gekauft bei Lieblingsstücke.at

 

Ein Frühlingsspaziergang im Garten

Title_frühlingsspaziergang_bildv3Gestern war ja ein Traumwetter – ideal zum Arbeiten im Garten.  Vorher hab ich aber eine Runde gedreht und mir die schönen Blüten, Knospen und Triebe angeschaut, die überall aus den Pflanzen sprießen. Kommt ihr mit auf einen Spaziergang durch den Garten?

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Ich liebe das leuchtende Gelb der blühenden Forsythien! Wie ich gerade bei Wikipedia gelernt habe, wird diese Pflanze seit 1833 in Mitteleuropa angepflanzt und alle Pflanzenteile sind leicht giftig.

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Die Kaiserkronen sind in den letzten zwei Wochen aus dem Boden geschossen wie Raketen! Das Gerücht, dass die Pflanzen Wühlmäuse abschrecken, kann ich zumindest für unseren Garten nicht bestätigen, die Wühlmäuse sind völlig unbeeindruckt von der Gegenwart dieser Pflanzen. Die Pflanzen sind giftig. Wie ich hier gelesen habe, sind sie bereits seit dem 16.Jahrhundert in Europa zu finden, ursprünglich kamen die Kaiserkronen aus dem Orient.

Dieses Wochenende haben die Marillenbäume angefangen zu blühen! Ich liebe Marillen und freu mich schon sehr auf die leckeren Früchte! Auch unser letztes Jahr gepflanzter Birnbaum schaut schon vielversprechend aus!

Passend zu den Forsythien beginnen auch die gelben Märzenbecher zu blühen. Wie ich hier gelernt habe, ist der Märzenbecher eine der ältesten gezüchteten Zwiebelpflanzen, Ursprünglich kommt die Pflanze aus den Mittelmeerländern und ist – was ich nicht wußte –  auch giftig. Ich glaube, ich muss diesen Blogbeitrag umbenennen in „Ich hab lauter giftige Pflanzen im Garten!“

Sicher nicht giftig sind die Ribisel, die man schon auf den Ribiselstauden erkennen kann. Mir sind sie allerdings zu sauer, aber mein Großer kann nicht genug von ihnen kriegen! Naja, enthalten ja auch viel Vitamin-C! Wußtet ihr, dass sie auch Johannisbeeren heißen, weil die Beeren um den Johannistag (dem 24. Juni) reif werden?

Nach meinem Spaziergang habe ich meine Tomatenpfänzchen vereinzelt und im Frühbeet Salat gesäht.  Wie läuft es mit euren Anzüchtungen?

Wikingerkleid im Lagenlook

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Bevor man anfängt, etwas zu nähen, hat man ja meistens eine Idee im Kopf, wie etwas aussehen soll. Diesmal war meine Idee: Ein Kleid, das ausschaut, als hätte man ein T-Shirt übers Kleid drübergezogen – ein Kleid im Lagenlook.

Ich habe vor einiger Zeit ja schon ein Wikinger T-Shirt im Lagenlook genäht, zur Einstimmung sozusagen. Dort habe ich ja schon erklärt, dass der Lagenlook eigentlich keine Zauberei ist.

 

Für das Kleid habe ich auch mit einem „Standard T-Shirt“ begonnen, dessen Ausschnitt vorne ich vergrößert habe (im Bruch geschnitten, damit es gleichmäßig wird).

Dann habe ich meinen zweiten Stoff daruntergelegt, den Wikingerstoff eingeschlagen und am Ausschnitt entlang genäht. Den orangen Unterstoff kann man danach knapp am Ausschnitt abschneiden. Nur bei der Schulternaht muss man den Stoff etwas überstehen lassen, damit das der vordere, orange Innenbeleg dann auch zum Bündchen der Rückseite passt, das ich mit Lagenoptik (Bündchen normal annähen, dann etwas weiter nach unten schieben und nochmals absteppen) ebenfalls vorweg angenäht habe.

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Auf die Ärmel habe ich ebenfalls Bündchen in Lagenoptik genäht.

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Für den Rock unten habe ich ein Rechteck verwendet, das in etwa ein eineinhalb mal der Umfang der Unterseite des Shirts gehabt hat. Nachdem ich die Unterseite des Rock-Recheckes gesäumt habe, habe ich die Rüschen gemacht (Naht mit langen Stichen, geringer Spannung und am Unterfaden zusammenziehen). Auch hier habe ich wieder den Rockteil etwas (ca 2cm) in den eingeschlagenen Wikingerstoff hineingeschoben, um die Optik  „T-Shirt über Kleid“ zu erhalten. Dann nochmals abgesteppt.

Mein Resümee: Alles in allem ganz gut geworden, nur dem Vorderausschnitt des orangen Stoffes hätte ich vorweg etwas mehr Aufmerksamkeit widmen sollen, der könnte besser ausschauen.

 

Schnitt: T-Shirt Quatschkopf von mamamotz  in Größe 104
Stoff: Jersey, Wikinger petrol und Alberto Bio-Jersey, orange
gekauft bei www.lieblingsstuecke.at

Heute geht’s in den Garten…

Heute gibt es einmal einen Einblick in eine andere von meinen Kreativschatzkisten: Unseren Garten! Obwohl… Eigentlich noch nicht ganz, denn es geht erst um meine Gemüseanzucht, die ist ja noch im Haus!

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Es ist erst eine Woche vergangen, seit ich die Samen in die Anzuchterde gesetzt habe, aber da geht schon einiges weiter! Am besten sind bei mir immer die Zucchini, denen kann man direkt beim Wachsen zuschauen, so schnell geht das!

Hier könnt ihr es selbst anschauen: Zwischen den linken und rechten Bildern liegt jeweils eine Woche:

Zucchini ( und Auberginen, die lassen aber noch auf sich warten):

Paradeiser/Tomaten:

Gurken, Sellerie und Andenbeeren (nur die Gurken schauen bis jetzt aus der Erde, ich hoffe, der Rest läßt sich auch bald anschauen!)

Wie weit sind eure Sprösslinge?

 

Monstershirt – So macht man es nicht…

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Ich glaube, ich muss eine neue Kategorie in meinem Blog eröffnen: „So geht’s nicht!“. Heutiges Beispiel: Das Monstershirt. Beim Nähen dieses T-Shirts ist einiges schief gegangen und das möchte ich euch nicht vorenthalten.. 😉

Problem Nummer 1: Die Ärmel
Die hätten eigentlich mit rotem Bündchenstoff eingesäumt werden sollen – waren sie auch, nur hab ich den Bündchenstoff in derselben Länge wie den Ärmelumfang zugeschnitten, da ich gedacht habe, wenn ich die Bündchenlänge mit den üblichen Formel 0,7 x Umfang der Ärmel berechne, dann zieht es sich zusammen und das will ich ja nicht.
Tja, es hat sich gewölbt ohne Ende, richtige Trompetenärmel waren das! Also: schnipp-schnapp, Ärmel ab! Zum Glück waren sie eh eine Spur zu lang. Dann hab ich sie ohne Bündchen versäumt – gerade nochmal gut gegangen!

 

Problem Nummer 2: Der V-Ausschnitt
Das war das erste Mal, dass ich mich an einen V-Ausschnitt gewagt habe. Erster Fehler: Ich hab‘ den Ausschnitt zu groß ausgeschnitten. Da kann man leider im Nachhinein auch nichts mehr korrigieren.
Zweiter Fehler: Das V vorne hat sich gewellt, obwohl (oder vielleicht weil??) ich hier auch den Bündchenstoff nicht gekürzt habe (selber Gedankengang wie oben: Ich will ja nicht, dass sich der V-Ausschnitt zusammenzieht durch das Bündchen..).
Das habe ich behoben, indem ich die Naht aufgetrennt und mit Küchenrolle darunter nochmals genäht habe, da meiner Meinung nach der elastische Bündchenstoff in Kombination mit dem Nähmschinentransporter das Problem war. Es ist deutlich besser geworden, aber ganz zufrieden bin ich nicht.

 

Schlussendlich ist ein akzeptables und tragbares T-Shirt entstanden, mit kleinen Fehlern, die hoffentlich nicht auffallen. Na, ich werd‘ weiterüben, es war sicher nicht mein letzter V-Ausschnitt!

 

Schnitt: Autumn Rockers von Mamahoch2, abgewandelt mit Paspeln und V-Ausschnitt
Stoff: Monsterhelden rauchblau/rot, Jersey
gekauft bei: www.lieblingsstuecke.at

 

Monster Beanie

Nachdem Wollhauben jetzt schon deutlich zu warm sind, musste ein Beanie für meinen großen Buben her.

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Ich kann nur berichten, was vermutlich eh jeder weiß: Beanies sind wirklich schnell genäht! Ich habe meinen Beanie als Wendebeanie genäht, allerdings für beide Teile den selben Stoff verwendet (mit zwei Lagen ist er einfach stabiler). Und ich habe die Unterkante mit einem orangen Stück Jersey versäumt, um einen Farbtupfer zu ergänzen (Vorsicht, das muss mit einem elastischen Stich vernäht werden).

Unserem Teddybär gefällt’s, auch wenn er etwas zu groß ist….

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Schnittmuster: Freebook von pattydoo
Stoff: Fräulein von Julie, Monster dunkelblau, gekauft bei Lieblingsstücke.
Verlinkt bei: KiddiKRAM